Mitgliederversammlung beschließt Auflösung des Basi e. V. – A+A Kongress wird unter neuem organisatorischem Dach fortgeführt
Der A+A Kongress wird künftig unter dem organisatorischen Dach der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) fortgeführt. Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e. V. hat am 7. Oktober 2026 die Auflösung des Vereins beschlossen und damit die Weichen für eine Neuorganisation zentraler Aufgaben gestellt.
Der A+A Kongress findet alle zwei Jahre parallel zur A+A Messe, der Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten in Düsseldorf, statt – vom 19. bis 22. Oktober 2027 zum 40. Mal. Über Jahrzehnte hat die Basi mit dem Kongress eine zentrale Plattform für den Austausch zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geschaffen. Vertreterinnen und Vertreter aus Sozialpartnerschaft, Bund und Ländern, gesetzlicher Unfallversicherung, Wissenschaft und Fachverbänden kommen hier zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren. An diesen Erfolg soll auch künftig angeknüpft werden.
„Mit diesem Schritt endet nicht unsere gemeinsame Arbeit – sie erhält vielmehr eine neue organisatorische Grundlage“, sagt Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Basi. „Das entschiedene Engagement der DGUV eröffnet neue Möglichkeiten, den A+A Kongress noch enger mit der A+A Messe zu verzahnen, neue Formate zu entwickeln und seine Reichweite auszubauen. Gleichzeitig bleibt die umfangreiche Beteiligung der Partner erhalten, die den Kongress seit vielen Jahren trägt.“
Um den institutionenübergreifenden und sozialpartnerschaftlichen Charakter der bisherigen Zusammenarbeit zu bewahren, richtet die DGUV einen strategischen Kongressbeirat ein. Darin sollen insbesondere Sozialpartner, staatliche Institutionen, Sozialversicherungsträger, Fachverbände und weitere bisherige Mitgliedsorganisationen die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung des Kongresses begleiten.
Die Vorbereitungen für den A+A Kongress 2027 laufen bereits und werden unabhängig vom rechtlichen Auflösungsverfahren kontinuierlich fortgeführt.
Mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung beginnt nun die rechtliche Abwicklung des Basi e. V. Aufgrund der gesetzlich vorgesehenen Schritte wird dieser Prozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Für die laufende Arbeit und insbesondere die Vorbereitung des A+A Kongresses 2027 ist die Kontinuität durch den Übergang der Aufgaben auf die DGUV sichergestellt.
„Für die Basi bedeutet diese Entscheidung zugleich Abschluss und Aufbruch“, betont Dr. Christian Felten. „Eine über viele Jahre erfolgreiche Organisationsform geht zu Ende. Die Idee dahinter bleibt jedoch bestehen: gemeinsam für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einzutreten.“

