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Mindestlohn 2026: Mehr Sicherheit durch faire Bezahlung

Seit Januar 2026 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro. Für den Arbeitsschutz kann das – je nach Branche und Umsetzung im Betrieb – positive Effekte haben: Stabilere Entlohnung kann die Fluktuation senken, Teams konstanter machen und Wissen darüber erhalten, wie man mit bestimmten Arbeitsmitteln umgeht. Das erleichtert wirksame Unterweisungen, Schutzmaßnahmen können im Alltag besser umgesetzt werden. Im Sinne von „Decent Work“ gilt zudem: Faire Bezahlung ist Teil guter Arbeit. Wo Beschäftigte gesichert und planbar verdienen, steigt die Akzeptanz für Prävention. Die Mitarbeitenden nehmen eher an Schulungen teil und sind bereit, Gefährdungen zu melden. Die Regelungen zum Mindestlohn dürfen die Betriebe jedoch nicht überfordern. Wenn ein Betrieb den höheren Mindestlohn aber nutzt, um qualifizierte Kräfte zu binden, Krankenstand zu senken und um Schichtpläne zu stabilisieren, dann verbessert sich die Prozesssicherheit – und damit mittelbar Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und reduziert langfristig gesehen auch die Kosten.

Quellen:

BMAS – Mindestlohn (Hintergrund und aktuelle Sätze)

ILO – Decent Work (Zusammenhang gute Arbeit, faire Entlohnung und Arbeitsschutz)

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