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Berliner Erklärung stärkt interdisziplinäre Prävention

Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin rücken noch enger zusammen: Der VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit – und DIE ARBEITSMEDIZIN haben im Juni 2026 in Berlin die „Berliner Erklärung zur interdisziplinären Prävention“ unterzeichnet. Mit dem Memorandum of Understanding bekräftigen beide Organisationen ihre fachliche Verbundenheit und setzen ein deutliches Zeichen für eine stärkere Zusammenarbeit im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Ziel der Berliner Erklärung ist es, die Bedeutung interdisziplinärer Prävention stärker in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verankern. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzes, menschengerechte Arbeitsgestaltung, der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit sowie die Stärkung betrieblicher Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Unterzeichnung geschah im Rahmen des 75-jährigen Bestehens des VDSI. Sie unterstreicht die gemeinsame Überzeugung: Wirksame Prävention gelingt dort, wo unterschiedliche fachliche Perspektiven frühzeitig zusammengeführt werden. Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit sind dabei eigenständige, gleichwertige und sich ergänzende Säulen eines modernen Arbeitsschutzsystems.

Angesichts von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, demografischem Wandel, psychischen Belastungen und Fachkräftemangel gewinnt dieser Schulterschluss zusätzlich an Bedeutung. Die Berliner Erklärung soll ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Präventionskultur in der Arbeitswelt setzen.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des VDSI.

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