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Prävention

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„Prävention ist von besonderer Bedeutung, weil es ein realistisches Ziel ist, berufliche Krebserkrankungen in Zukunft vollständig zu verhindern – vorausgesetzt, die Forschung ermöglicht, entsprechende Einwirkungen zu identifizieren, zu beseitigen oder zu ersetzen und die Beschäftigten dort zu schützen, wo dies nicht möglich ist“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Brüning. Er ist Direktor des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) in Bochum, das sich auf die Forschung und die Schwerpunkte Prävention und Früherkennung beruflicher Krebserkrankungen fokussiert.

Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert – und Plattformarbeit boomt. Immer mehr Menschen verdienen ihr Geld über Online-Plattformen, doch wie sieht es dabei mit Sicherheit und Gesundheit aus? Im Hinblick auf diese Frage verstärkt die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) ihr Engagement.

Mit Weitblick, Expertise und viel Engagement hat Dr. Beate Grossmann die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) über Jahrzehnte hinweg geprägt. Als Geschäftsführerin führte sie die Organisation durch wegweisende Entwicklungen und strukturierte Neuausrichtungen – stets mit diplomatischem Geschick und strategischer Weitsicht. Jetzt wurde sie verabschiedet.

Angriffe auf Einsatzkräfte sind für viele Feuerwehrleute, insbesondere bei Berufsfeuerwehren, alltäglich: Diesen besorgniserregenden Trend bestätigt die zweite gemeinsame Umfrage des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Wie verbreitet ist Gewalt bei der Arbeit? Statistiken liefern ein gemischtes Bild. Zwischen 9.000 und 13.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle pro Jahr gehen auf Gewalteinwirkung zurück. Psychische Gewalt wie Beleidigungen oder Bedrohungen werden von der Statistik häufig nicht erfasst. Eine repräsentative Umfrage von forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigt jetzt: Rund ein Drittel der abhängig Beschäftigten mit häufigem Kontakt zu betriebsfremden Personen wie Kunden oder Patientinnen hat in den vergangenen zwölf Monaten verbale Übergriffe bei der Arbeit erlebt.

Mit kürzeren Tagen und schlechten Sichtverhältnissen steigt im Herbst das Unfallrisiko, besonders auf Baustellen. Die Bau-Berufsgenossenschaft (BG BAU) empfiehlt Maßnahmen, um Beschäftigte sichtbar und sicher zu halten. „Bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen steigt die Gefahr von Unfällen und Übersehenwerden“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Prävention bei der BG BAU. Er betont die Bedeutung von Beleuchtung und Warnkleidung.

Die TikTok-Kampagne „komm gut an.“ soll junge Menschen für sichere Mobilität in der Ausbildung sensibilisieren. Gestartet wurde sie von der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Nach dem erfolgreichen ersten Jahr wird die Kampagne bis Mitte 2025 fortgesetzt, um weiterhin auf die Gefahren im Straßenverkehr und auf Arbeitswegen aufmerksam zu machen.

Gewalt und Aggression stellen für viele Beschäftigte ein zunehmendes Problem dar. Die Folgen für Betroffene sowie Betriebe und Einrichtungen können gravierend sein. Die aktuelle Ausgabe des Magazins „DGUV forum“ befasst sich mit den Ursachen von Gewalt sowie die Entwicklung von geeigneten Präventionsmaßnahmen. Denn die Unfallmeldungen und Erfahrungen der Unfallversicherungsträger weisen nach, dass solche Vorfälle immer wieder passieren.

Die 23. Statuskonferenz der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) widmet sich anlässlich des 70-jährigen Verbandsjubiläums den aktuellen und künftigen Herausforderungen der Prävention und Gesundheitsförderung. Diese werden in vier Themenschwerpunkten beleuchtet. Am 2. September 2024 findet von 11.00 bis 15.15 Uhr die digitale Statuskonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung: gemeinsam weiterentwickeln und gestalten“ statt.