In lockerer Folge präsentieren wir die Basi-Mitglieder – diesmal die DGAUM, Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. Sie ist eine der prägenden wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich der Arbeits- und Umweltmedizin. Die DGAUM engagiert sich für Forschung, Versorgung, Prävention und Weiterbildung – und liefert wichtige Impulse für die Weiterentwicklung moderner Arbeitswelten. In diesen Tagen (18. bis 21. März 2026), lädt die DGAUM zu ihrer Jahrestagung ein.
In unserem Porträt erfahren Sie:
* welche Schwerpunkte die DGAUM setzt,
* welche Forschungsprojekte aktuell besondere Bedeutung haben,
* wie die DGAUM wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis überführt und
* welche Rolle sie als langjähriges Mitglied im Netzwerk der Basi spielt.
Basi-Geschäftsführer Dr. Christian Felten ist gern gesehener Gast bei den Podcasts der Wandelwerker Consulting GmbH, die jetzt auch bei YouTube im Bild zu sehen sind. Im ersten gemeinsamen Podcast ordnen Stefan Ganzke, Geschäftsführer der Wandelwerker, und Dr. Felten die Entwicklungen rund um die Rolle der Sicherheitsbeauftragten ein.
KI-gestützte Assistenzsysteme, digitale Checklisten, hybride Arbeitsmodelle – die Digitalisierung prägt Prävention. Der Deutsche Arbeitsschutzkongress (DASKO) will am 28. April 2026 in Wuppertal diese Entwicklungen greifbar machen – und die Basi ist dabei: Wir präsentieren uns am Basi-Stand als Plattform für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Erfahren Sie dort mehr über unsere Arbeit.
Save the Date: 21. April 2026, 15:30–16:30 Uhr (Online)
Für viele Unternehmen wirkt die Gefährdungsbeurteilung (GBU) für psychische Belastung wie ein notwendiges Übel – aufwendig, schwer greifbar, wenig Nutzen. Die zentrale Frage lautet: Wie gelingt eine GBU Psyche, die im betrieblichen Alltag wirklich etwas bewegt – statt nur als Pflichtaufgabe abgehandelt zu werden? Darüber diskutieren Basi-Geschäftsführer, Dr. Christian Felten, und Ivon Ames, Arbeits- und Organisationspsychologin sowie Vizepräsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP).
Soziale Gerechtigkeit zeigt sich im Arbeitsalltag oft dort, wo man sie nicht sofort vermutet: in verlässlichen Schutzsystemen, fairen Regeln und Rahmenbedingungen, die allen Menschen eine sichere und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2026 macht die Basi – Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – gemeinsam mit ihren Mitgliedern darauf aufmerksam, wie eng Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz mit Chancengleichheit verbunden sind.
Krebs ist nach wie vor die häufigste tödliche Berufskrankheit in Deutschland. Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2026 macht die Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, darauf aufmerksam, wie wichtig Prävention ist – und auf Menschen, die trotz aller Vorsorge noch heute erkranken, weil sie über Jahre krebserzeugenden Stoffen oder anderen Einwirkungen ausgesetzt waren.
Zum Weltkrebstag 2026 weist das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in Sankt Augustin auf seine vielfältigen Angebote zur Prävention arbeitsbedingter Krebserkrankungen hin. Das Institut unterstützt Betriebe, Unfallversicherungsträger und die Öffentlichkeit mit Forschung, praxisnahen Instrumenten und fundierten Informationen zu krebserzeugenden Gefahrstoffen und Einwirkungen.
„Prävention ist von besonderer Bedeutung, weil es ein realistisches Ziel ist, berufliche Krebserkrankungen in Zukunft vollständig zu verhindern – vorausgesetzt, die Forschung ermöglicht, entsprechende Einwirkungen zu identifizieren, zu beseitigen oder zu ersetzen und die Beschäftigten dort zu schützen, wo dies nicht möglich ist“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Brüning. Er ist Direktor des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) in Bochum, das sich auf die Forschung und die Schwerpunkte Prävention und Früherkennung beruflicher Krebserkrankungen fokussiert.
Die DGUV Vorschrift 2 regelt, wie Betriebe arbeitsmedizinisch und sicherheitstechnisch betreut werden müssen. Dazu gehören Aspekte wie: Welche Aufgaben übernehmen Betriebsärztinnen und -ärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, wie viel Betreuungszeit ist nötig und welche Betreuungsmodelle sind zulässig?
Zum Jahresanfang 2026 rückt die Vorschrift für viele Betriebe erneut in den Mittelpunkt – denn sie wird gestaffelt über die einzelnen Unfallversicherungsträger eingeführt. Während einige Branchen bereits 2025 umgestellt haben, tritt sie nun bei weiteren großen Trägern in Kraft und entfaltet dadurch eine breitere Wirkung.

