Die Arbeitsstättenverordnung stellt in ihrem Anhang unter Nr. 5.1 Anforderungen an Arbeitsplätze in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätze im Freien. Diese sind so einzurichten und zu betreiben, dass sie von den Beschäftigten bei jeder Witterung sicher und ohne Gesundheitsgefährdung erreicht, benutzt und wieder verlassen werden können. Dazu gehört, dass diese Arbeitsplätze gegen Witterungseinflüsse geschützt sind oder den Beschäftigten geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung gestellt werden. Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat diese Anforderungen in einer Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 inhaltlich weiter untersetzt. Darin werden witterungsbedingte Gefährdungen durch natürliche UV-Strahlung, Niederschläge, Windkräfte, Gewitter und Blitzschlag behandelt. Zusätzlich hat der ASTA Empfehlungen zum Schutz vor Hitze und Kälte im Freien erarbeitet. In der Veranstaltung werden die Inhalte der ASR A5.1 und der begleitenden ASTA-Empfehlungen erläutert. Dabei wird insbesondere auf den Anwendungsbereich eingegangen und die Vorgehensweise zur Beurteilung dieser Gefährdungen (Beurteilungsmaßstäbe) sowie zur Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen dargelegt. Auch Hintergründe und arbeitswissenschaftliche Grundlagen für die Regelungen werden beleuchtet. Zusätzlich wird in dieser Veranstaltung ein Ausblick auf weitere Entwicklungen und Aktivitäten im ASTA gegeben.
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