Skip to main content Scroll Top

Aktuelle Themen

Clear Filters

Wie kann der Arbeitsschutz wirksam auf die Folgen des Klimawandels reagieren? Antworten darauf liefert der jetzt veröffentlichte Abschlussbericht der Politikwerkstatt „Klima wandelt Arbeit“. Rund 280 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Arbeitsschutz haben sich dabei mit den Auswirkungen von Hitze, UV-Strahlung, Extremwetterereignissen, Gefahrstoffen und Vektoren auf die Arbeitswelt beschäftigt und konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt.

Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin rücken noch enger zusammen: Der VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit – und DIE ARBEITSMEDIZIN haben im Juni 2026 in Berlin die „Berliner Erklärung zur interdisziplinären Prävention“ unterzeichnet. Mit dem Memorandum of Understanding bekräftigen beide Organisationen ihre fachliche Verbundenheit und setzen ein deutliches Zeichen für eine stärkere Zusammenarbeit im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Längere Hitzeperioden und intensive Sonneneinstrahlung wirken sich zunehmend auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit aus. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) weist darauf hin, dass hohe Temperaturen Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Hohe Temperaturen am Arbeitsplatz werden für viele Betriebe zur regelmäßigen Herausforderung. Gerade in Branchen wie Bau, Handwerk und Logistik muss aufgrund des Klimawandels immer häufiger in der Hitze körperlich gearbeitet werden, was sich auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und die Sicherheit am Arbeitsplatz auswirkt. Die BG Bau stellt in dieser Situation praktische Hilfen bereit.

Weniger Strategie, mehr Alltag: So könnte man den Deutschen Arbeitsschutzkongress (DASKO) 2026 kurz charakterisieren. In Wuppertal trafen sich rund 300 Fach- und Führungskräfte zum DASKO, um darüber zu sprechen, wie Arbeitsschutz im Betrieb funktioniert – und wo es immer wieder hakt. Das Team der Basi war vor Ort.

Der Livestream „Die Basi im Dialog: Zwischen Gesetz und Realität – wie gelingt die Gefährdungsbeurteilung Psyche wirklich?“ hat es deutlich gemacht: Der Bedarf an Orientierung in der Praxis ist groß. Rund 500 Teilnehmende haben die Veranstaltung verfolgt, und im Chat entwickelte sich darüber hinaus eine intensive Diskussion. Antworten auf die drängenden Fragen stehen jetzt zur Verfügung.

Hitze, Extremwetter und neue Belastungen durch diese Ereignisse rückten beim Forum Prävention der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) neben klassischen Risiken wie Abstürzen oder Lärm in den Mittelpunkt: Bei den Vorträgen und Gesprächen in Innsbruck hat sich gezeigt, wie sich die Schwerpunkte im Arbeitsschutz verschieben.

Für viele Unternehmen wirkt die Gefährdungsbeurteilung (GBU) für psychische Belastung wie ein notwendiges Übel – aufwendig, schwer greifbar, wenig Nutzen. Die zentrale Frage lautet: Wie gelingt eine GBU Psyche, die im betrieblichen Alltag wirklich etwas bewegt – statt nur als Pflichtaufgabe abgehandelt zu werden? Darüber diskutieren Basi-Geschäftsführer, Dr. Christian Felten, und Ivon Ames, Arbeits- und Organisationspsychologin sowie Vizepräsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) am 21. April 2026 zwischen 15:30 und 16:30 Uhr.