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Arbeitsverdichtung vermeiden, die Digitalisierung meistern und Folgen des Klimawandels sowie der Dekarbonisierung bewältigen – das sind nur einige von vielen Herausforderungen, die künftig auf den Arbeitsschutz zukommen. Wie Risiken wissenschaftlich ermittelt werden und was schon jetzt getan wird, um ihnen zu begegnen, darum ging es in der hybriden Veranstaltung „Die Basi im Dialog mit der DGUV und der EU-OSHA“ in Berlin. Rund 490 Teilnehmende beteiligten sich lebhaft an Umfragen und stellten zahlreiche Fragen an Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), der den Dialog leitete.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat angekündigt, die Corona-Arbeitsschutzverordnung vorzeitig Anfang Februar 2023 im Rahmen einer Minister-Verordnung aufzuheben. Die besonderen Hygiene-Vorkehrungen hätten, so Heil zur Agentur Reuters, vor allem in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Durch die zunehmende Immunität in der Bevölkerung gehe die Zahl der Neuerkrankungen nun aber stark zurück.

Mit dem „Call for Participation“ (CfP) hat die Basi dazu aufgerufen, Ideen für nachhaltige Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit für den anstehenden A+A Kongress einzureichen. Bundesarbeitsarbeitsminister Hubert Heil hebt in seinem Grußwort hervor: „Ein Schwerpunkt des A+A Kongresses 2023 ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltiges Wirtschaften umfasst nicht nur umweltfreundliche Produktionsverfahren, sondern auch soziale Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen. Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind dafür unabdingbar.“

Die Vorsitzenden des Basi-Vorstandes, Saskia Osing und Dr. Sebastian Schneider, blicken auf bewegte Zeiten und in das A+A Jahr 2023. Im Doppel-Interview geht es um Schlüsselerlebnisse, Herausforderungen und viele aktuelle Themen rund um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.