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Krebs

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Krebs ist nach wie vor die häufigste tödliche Berufskrankheit in Deutschland. Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2026 macht die Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, darauf aufmerksam, wie wichtig Prävention ist – und auf Menschen, die trotz aller Vorsorge noch heute erkranken, weil sie über Jahre krebserzeugenden Stoffen oder anderen Einwirkungen ausgesetzt waren.

Zum Weltkrebstag 2026 weist das Institut für Arbeitssicherheit der DGUV (IFA) in Sankt Augustin auf seine vielfältigen Angebote zur Prävention arbeitsbedingter Krebserkrankungen hin. Das Institut unterstützt Betriebe, Unfallversicherungsträger und die Öffentlichkeit mit Forschung, praxisnahen Instrumenten und fundierten Informationen zu krebserzeugenden Gefahrstoffen und Einwirkungen.

„Prävention ist von besonderer Bedeutung, weil es ein realistisches Ziel ist, berufliche Krebserkrankungen in Zukunft vollständig zu verhindern – vorausgesetzt, die Forschung ermöglicht, entsprechende Einwirkungen zu identifizieren, zu beseitigen oder zu ersetzen und die Beschäftigten dort zu schützen, wo dies nicht möglich ist“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Brüning. Er ist Direktor des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) in Bochum, das sich auf die Forschung und die Schwerpunkte Prävention und Früherkennung beruflicher Krebserkrankungen fokussiert.

Fast 1.500 Menschen starben in Deutschland 2023 an berufsbedingtem Krebs. Besonders Klein- und Kleinstunternehmen stehen vor großen Herausforderungen im Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet mit der GDA Best-Practice-Datenbank eine wertvolle Unterstützung.