Call for Participation
zum 40. Internationalen A+A Kongress 2027:
Prävention sichert Stabilität – Arbeitsschutz als Schlüssel zur Krisenresilienz von Unternehmen in bewegten Zeiten
Der 40. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2027 lebt von der Vielfalt der Perspektiven und den Erfahrungen seiner Teilnehmenden. Gleichzeitig verbindet alle Beiträge ein gemeinsames Ziel: Die Frage, wie Prävention dazu beitragen kann, Unternehmen, Organisationen und Beschäftigte widerstands- und handlungsfähig sowie zukunftssicher zu machen.
Um diesen Schwerpunkt im Kongressprogramm sichtbar zu machen, orientiert sich der Call for Participation an sechs Themenclustern. Sie greifen die zentralen Herausforderungen unserer Zeit auf – von der organisationalen und menschlichen Resilienz über digitale und technische Sicherheit bis hin zu den Veränderungen der Arbeitswelt, Kooperationen und den notwendigen rechtlichen sowie kulturellen Rahmenbedingungen.
Bitte wählen Sie für Ihre Einreichung den Themencluster aus, zu dem Ihr Beitrag den engsten Bezug hat. Ob Praxisbericht, Forschungsergebnis, Projektvorstellung, Workshop oder innovatives Dialogformat: Entscheidend ist, dass Ihr Vorschlag einen erkennbaren Beitrag zum Leitmotiv des Kongresses leistet und neue Impulse für eine resiliente Arbeitswelt setzt.

Themencluster - der Rahmen für Ihre Einreichung:
Die folgenden Themencluster bilden den inhaltlichen Kompass für das Kongressprogramm 2027.
Leitfrage: Wie bleiben Organisationen, Betriebe, Bildungseinrichtungen auch in Krisen arbeits-, entscheidungs- und leistungsfähig?
- Sicherheits- und Gesundheitskultur
- Resiliente Arbeitsorganisation und Prozessgestaltung
- Risiko- und Krisenmanagement
- Führung / in Krisen
- Kommunikation und Krisenkommunikation
- Ressourcensicherung (finanziell / personell)
- Change- und Krisenmanagement
- Erste Hilfe, Notfallversorgung und Evakuierung
Leitfrage: Wie schützen wir Leben, Gesundheit sowie Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit unter außergewöhnlichen Belastungslagen?
- Psychische Belastung, Sicherheit und Gesundheit
- Physische Gesundheit in der Arbeitswelt
- Stress, Stressbewältigung, Resilienz
- Erschöpfung, Traumatisierung
- Umgang mit Unsicherheit, Angst, Veränderung
- Arbeiten unter improvisierten Bedingungen
- Schutz besonders belasteter Beschäftigtengruppen
- Gewalt-, Terror-, Amok- und Bedrohungslagen
Leitfrage: Wie bleiben technische, digitale und infrastrukturelle Systeme sicher, verfügbar und wiederherstellbar?
- Betriebliche Sicherheit
- Biologische, chemische und physikalische Gefährdungen
- Aufrechterhaltung sowie Sicherung kritischer Funktionen und Infrastrukturen
- Notfall- und Störmanagement
- IT- und Informationssicherheit
- Cybersicherheit
- Umgang mit Desinformation und hybriden Bedrohungen
- Lieferketten und Lieferkettendiversifizierung
Leitfrage: Wie verändert sich Arbeit durch Krisen, Digitalisierung, Klimawandel und demografischen Wandel – und wie wird sie sicher und gesund gestaltet?
- KI und Digitalisierung
- Klimawandel, Hitze, Extremwetter und Nachhaltigkeit
- Neue Arbeitsformen und hybride Arbeitsmodelle
- Mitarbeiterqualifizierung und Kompetenzen
- Demografischer Wandel
- Fachkräftesicherung
Leitfrage: Wie gelingt Resilienz durch Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg?
- Zusammenarbeit mit Behörden
- Katastrophenschutz, Feuerwehr, Rettungsdienste
- Gesundheitswesen und Rehabilitationsträger
- Regionale Netzwerke und Krisenpartnerschaften
- Abstimmung mit Sozialpartnern
- Kooperation zwischen Betrieben, Bildungseinrichtungen und Unfallversicherung
- Gemeinsame Übungen und Lagebilder
- Schnittstellenmanagement in Krisen
- Kommunikation mit externen Akteuren
Leitfrage: Welche rechtlichen, ethischen und kulturellen Voraussetzungen braucht resilientes Handeln?
- Gesetze, Verordnungen, Regeln und Verträge
- Ethische Normen und Priorisierung in Krisen
- Verantwortungsverteilung zwischen Staat, Betrieben, Unfallversicherungen und sonstigen Beteiligten
- Handlungs-, Führungs-, Eigen- und Organisationsverantwortung
- Compliance und Governance
Grußwort von Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bei all den Diskussionen um Reformen und unseren Sozialstaat gerät manchmal aus dem Blick, wie zentral der Arbeitsschutz für Unternehmen und Beschäftigte heutzutage ist. Das Motto für den 40. Internationalen A+A Kongress 2027 könnte also nicht aktueller sein: „Prävention sichert Stabilität – Arbeitsschutz als Schlüssel zur Krisenresilienz von Unternehmen in bewegten Zeiten.“
Vor dem Hintergrund internationaler Krisen und Spannungen, dem Klimawandel und den Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt geht es im Arbeitsschutz eben nicht nur darum, Krankheit und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Es geht auch darum, durch gute Prävention die Voraussetzung zu schaffen, dass Menschen lange und gesund arbeiten können. Denn wenn Menschen gesund sind und es auch bleiben, können sie produktiver, zuverlässiger und auch zufriedener arbeiten. So stärken Arbeitsschutz und Prävention nicht nur die Beschäftigten selbst, sondern auch die Unternehmen und damit die Gesellschaft als Ganzes.
Damit der Arbeitsschutz auf der Höhe der Zeit bleibt, ist es enorm wichtig, dass ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Welche Chancen und Risiken bietet KI im Unternehmen? Wie stellen wir uns auf Extremwetterlagen ein? Und was tun wir, wenn kritische Infrastruktur ausfällt?

2027 feiert der Internationale A+A Kongress seine 40. Ausgabe. Parallel zur Internationalen A+A Leitmesse bringt der Kongress Führungskräfte, Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und betrieblicher Praxis in Düsseldorf zusammen. Mit dem Call for Participation sind Fachleute eingeladen, ihre Erfahrungen, Projekte, Forschungsergebnisse und Ideen einzureichen und das Jubiläumsprogramm aktiv mitzugestalten.
Susanne Liebe,
Präsidentin des Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V.
Krisen treffen Unternehmen nicht abstrakt – sie treffen Menschen, Arbeitsprozesse und gewachsene Strukturen. Prävention schafft die Voraussetzungen dafür, dass Beschäftigte gesund und arbeitsfähig und Organisationen auch unter Belastung handlungsfähig bleiben. Wer Notfallpläne, Technik, Abläufe und Zuständigkeiten regelt, Beschäftigte aber als jederzeit verfügbare Ressource voraussetzt, greift zu kurz. Die Arbeitsmedizin bringt die notwendige Beschäftigtenperspektive ein: Betriebsärztinnen und Betriebsärzte kennen Tätigkeiten, Belastungen und gesundheitliche Anforderungen. Sie gestalten Schutz- und Einsatzkonzepte mit und gehören deshalb in die betriebliche Notfallplanung und in Krisenstäbe. So wird Prävention zur strategischen Investition in Resilienz, Stabilität und Zukunftsfähigkeit.
Dr. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer DGUV:
Prävention ist immer dann erfolgreich, wenn nichts passiert. Ihre Bedeutung wird deshalb oft
übersehen. Wie tragfähig jeden Tag gelebte Prävention ist, zeigt sich vor allem in der Krise,
wenn man auf bereits bestehende Netzwerke zurückgreifen kann und muss. Das
Bewusstsein für die Wichtigkeit von Prävention ist größer als gemeinhin angenommen. Das
zeigt das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026, einer repräsentativen Befragung von
Erwerbstätigen zum Stand von Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt. Danach
stimmten 90 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Prävention Unternehmen stärkt
und die Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland erhöht. In der Bevölkerung ist
Prävention als Stabilitätsfaktor anerkannt.
Hans-Horst Konkolewsky,
President of the International ORP Foundation:
Prävention ist heute weit mehr als die Vermeidung von Unfällen – sie ist ein entscheidender Wettbewerbs- und Resilienzfaktor.
Unternehmen, die Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden strategisch in ihre Führungskultur integrieren und digitale Innovationen verantwortungsvoll nutzen, sind widerstandsfähiger gegenüber Krisen, produktiver und attraktiver für ihre Beschäftigten.
Die Zukunft gehört einer vorausschauenden, menschenzentrierten Prävention, die Vertrauen schafft, Innovation ermöglicht und nachhaltige Stabilität für Unternehmen und Gesellschaft sichert.
Dr. Sebastian Schneider,
Vorsitzender Basi e.V.
Von einem gut organisierten Arbeitsschutz profitieren alle betrieblichen Akteure. Prävention ist mehr als die Vermeidung offensichtlicher Gefährdungen im Arbeitsalltag. Die menschengerechte Gestaltung der Arbeit trägt nicht nur dazu bei, dass die Beschäftigten gesund bleiben. Sie stärkt auch die Selbstwirksamkeit und die Demokratisierung der Arbeit. Die Beteiligung der Beschäftigten an unternehmerischen Prozessen erlaubt es den Unternehmen unerwartete Ereignisse zu bewältigen, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und den Betrieb stabil zu halten. Ein vorausschauender Arbeitsschutz und eine etablierte Präventionskultur stärken somit nicht nur die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, sondern auch die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens.
Dr.-Ing. Jens Jühling
Chairman of the Special Commission on Prevention (ISSA)
Prevention is the cornerstone of stability and resilience. Companies that proactively safeguard the health, safety and wellbeing of their employees are better equipped to face economic uncertainties, adapt to change and even overcome crises. Prevention strengthens trust in the company, ensures productivity and promotes sustainable business success. The ‘Vision Zero’ strategy provides the framework for achieving this by integrating safety, health and wellbeing into every aspect of work. Ultimately, the theme of the 40th A+A International Congress can only be fully and sustainably implemented through a firm commitment to ‘Vision Zero’.
Saskia Osing,
alternierende Vorsitzende Basi e. V.:
Prävention und wirksamer Arbeitsschutz leisten einen wichtigen Beitrag zu sicheren und gesunden Arbeitsplätzen. Sie helfen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu erhalten. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist ein praxisnaher und verhältnismäßiger Arbeitsschutz von hoher Bedeutung. Für die Krisenfestigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind jedoch ebenso verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Innovationen, qualifizierte Fachkräfte und unternehmerische Flexibilität entscheidend.
Dr. Christian Felten,
Geschäftsführer Basi e. V.
Reagieren allein reicht nicht, wenn Unternehmen bei Krisen oder in der Transformation vor immer neue Herausforderungen gestellt werden. Sicherheit und Gesundheit für alle bei der Arbeit schaffen die Grundlage dafür, dass Beschäftigte motiviert und leistungsfähig bleiben, Unternehmen auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig sind. Gute Prävention verhindert nicht nur Unfälle oder Ausfälle, sie stärkt Zusammenarbeit, fördert Vertrauen und macht Organisationen widerstandsfähiger. Arbeitsschutz und gesunde Arbeitsbedingungen zahlen sich in jeder Hinsicht aus.
Welche Ansätze, ob global oder im Kleinen, helfen Unternehmen, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und ihre Resilienz zu stärken? Wie erkennt man den Erfolg von Maßnahmen? Gestalten Sie jetzt aktiv das Programm unseres 40. A+A Kongresses durch Ihre Beiträge und teilen Sie Ihr Wissen in einem großen Netzwerk. Wir freuen uns auf Ihre Impulse für eine bessere Arbeitswelt.
Gesamteindruck trüben und Schriftarten so besser miteinander verglichen werden. Dabei ist natürlich von Vorteil, wenn der Blindtext halbwegs realistisch erscheint, damit die Wirkung des Layouts der späteren Publikation nicht beeinträchtigt wird.
Session und/oder Beitrag
Veranstaltungsformate
Barcamp
Diskussionsrunde
Fishbowl
Interview
Netzwerktreffen
Open Space
Pecha Kucha
Podcast
Podiumsdiskussion
Poster
Symposium
Trial and Error
Vortrag
Vortragsveranstaltung
Workshop
World-Café
Zukunftswerkstatt
Erste Schritte
Ja. Sie können auf die CfP-Eingabemaske nur zugreifen, wenn Sie sich in der Kongresssoftware registrieren und einen Account anlegen. Mit diesem Account verwalten Sie Ihr Profil und können Ihren CfP-Vorschlag bis zur CfP-Deadline bearbeiten. Falls Sie bereits einen Account von vorherigen A+A-Kongressen besitzen, verwenden Sie bitte diesen.
Ja. Um Ihr Profil zu aktualisieren, loggen Sie sich über die A+A Kongress-Website?? mit Ihren bestehenden Zugangsdaten ein.
Alle Personen, die sich um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kümmern, können Ideen einreichen und am CfP teilnehmen.
Falls Sie schon einmal als Referentin bzw. Referent oder Moderatorin bzw. Moderator beim A+A Kongress tätig gewesen sind, dann verwenden Sie bitte Ihr bestehendes Profil. Loggen Sie sich mit Ihren alten Zugangsdaten (Anmeldename, Passwort) ein und aktualisieren Sie ggf. Ihr Profil.
Sie haben Ihr Passwort vergessen? Kein Problem. Über den Link “Passwort vergessen?” am Ende des Login Bereichs können Sie es zurücksetzen. Überprüfen Sie sicherheitshalber auch den Spam-Ordner.
Das Einrichten eines Accounts dauert nur wenige Minuten. Zum Ausfüllen des Profils empfehlen wir Ihnen, die abgefragten Informationen der Pflichtfelder bereitzuhalten, die mit einem Sternchen (*) markiert sind.
Gehen Sie bitte wie im folgt vor:
- Klicken Sie auf der Startseite des Einreichungstools links auf den blauen Button „Beitrag/Session einreichen“. Wählen Sie im nächsten Fenster unten „Neuen Account erstellen“ aus.
- Legen Sie unter „Persönliche Daten“ Ihren Anmeldenamen sowie ein Passwort fest.
- Ergänzen Sie anschließend die folgenden Pflichtangaben:
• E-Mail-Adresse
• Anrede
• Vorname
• Nachname
• Institution/Firma
• Straße und Hausnummer
• PLZ und Ort
• Land - Die E-Mail-Adresse benötigen wir, um Ihnen wichtige Informationen zukommen zu lassen. Selbstverständlich wird sie nicht veröffentlicht.
- Bitte geben Sie außerdem eine gültige Telefon- oder Mobilfunknummer an, unter der wir Sie in dringenden Fällen erreichen können.
- Optional können Sie Ihr LinkedIn-Profil hinzufügen.
- Abschließend bitten wir Sie, den Bestimmungen zur Herstellung und Verwendung von Foto- und Videoaufnahmen sowie den Datenschutzbestimmungen zuzustimmen.
- Klicken Sie zum Schluss auf „Account erstellen“, um Ihre Eingaben zu speichern.
Termine & Bedingungen
Der CfP startet am 01. September und endet am 15. Oktober 2026, Mitternacht (23:59 MEZ). Alle Einreichungen werden Anfang Dezember in einem unabhängigen Expertengremium diskutiert, bewertet und priorisiert. Im April 2027 informieren wir Sie über den Status Ihrer Einreichung.
Sie können mehrere Vorschläge einreichen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Qualität der Einreichungen wichtiger ist als ihre Anzahl. Konzentrieren Sie sich daher auf wenige, sorgfältig ausgearbeitete Beiträge mit einem klaren Mehrwert.
Einreichungen können auch im Auftrag Dritter vorgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Rückmeldungen zu den eingereichten Vorschlägen ausschließlich an die einreichende Person gesendet werden – nicht an die auftraggebende Person.
Nein. Zum Zeitpunkt der Einreichung einer Veranstaltung müssen noch nicht alle Mitwirkenden feststehen. In der Veranstaltungsbeschreibung sollten Sie jedoch bereits angeben, welche Organisationen oder Unternehmen voraussichtlich beteiligt sein werden. Diese sollten zudem im Vorfeld über die geplante Mitwirkung informiert sein.
Nach der offiziellen Zusage für Ihre Veranstaltung müssen alle beteiligten Personen einschließlich ihrer Kontaktdaten benannt werden. Der Veranstalter lädt die Mitwirkenden anschließend offiziell ein.
Wenn Sie eine Veranstaltung organisieren, liegt es in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass alle Mitwirkenden ihre Profildaten prüfen und gegebenenfalls vervollständigen sowie ihre Teilnahme bestätigen.
Wenn Sie eine Session mit mehreren Mitwirkenden einreichen, übernehmen Sie die Rolle der Ansprechperson und sind für die organisatorische Koordination verantwortlich.
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Sie sind die zentrale Kontaktperson für das Organisationsteam und beantworten Rückfragen zu Ihrer Session.
- Sie planen den Ablauf der Session und reichen die entsprechenden Informationen im Einreichungstool ein.
- Sie wirken selbst als Referentin oder Moderatorin an der Session mit.
- Sie legen die Profile aller Mitwirkenden im Einreichungstool an bzw. übermitteln deren Kontaktdaten.
- Sie fügen alle Mitwirkenden Ihrer Session im Einreichungstool hinzu.
- Sie stellen sicher, dass alle relevanten Informationen des Organisationsteams an die Mitwirkenden weitergegeben werden.
Auch wenn Sie einen Vorschlag im Auftrag einer anderen Person einreichen, benötigen Sie zunächst einen eigenen Account.
Nach der Anmeldung wählen Sie aus, ob Sie einen „Neuen Beitrag einreichen“ oder eine „Neue Session einreichen“ möchten. Anschließend geben Sie an, ob Sie selbst Autor sind oder den Vorschlag im Auftrag einer anderen Person einreichen.
Wenn Sie „Nein, ich reiche im Auftrag einer anderen Person ein“ auswählen, werden Sie im nächsten Schritt aufgefordert, die Daten der Autorin bzw. des Autors einzugeben.
Bitte beachten Sie, dass sämtliche Rückmeldungen zu einem eingereichten Vorschlag ausschließlich an die einreichende Person gesendet werden – nicht an die Autorin oder den Autor.
Sie können Ihren Vorschlag auf Deutsch oder Englisch einreichen.
Bitte verfassen Sie Ihre Einreichung in der Sprache, in der Sie später auch Ihren Vortrag oder Ihre Session durchführen werden. So kann das Expertengremium Ihren Beitrag angemessen bewerten und die Programminformationen korrekt übernehmen.
Nein. Einreichungen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist eingehen, können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.
In begründeten Ausnahmefällen kann das Programmteam jedoch nach eigenem Ermessen verspätete Einreichungen prüfen oder gezielt Beiträge anfragen, wenn diese das Kongressprogramm sinnvoll ergänzen.
Alle eingereichten Beiträge werden Anfang Dezember von einem unabhängigen Expertengremium geprüft, bewertet und priorisiert.
Im April 2027 informieren wir Sie per E-Mail über den Status Ihrer Einreichung. Wir bitten Sie bis dahin um etwas Geduld: Aufgrund der großen Anzahl an Einreichungen nimmt die sorgfältige Begutachtung sowie die Zusammenstellung eines ausgewogenen Kongressprogramms einige Zeit in Anspruch.
Ja. Alle Referentinnen und Referenten sowie Moderatorinnen und Moderatoren einer Kongressveranstaltung erhalten für den Tag bzw. die Tage ihrer Mitwirkung ein kostenfreies Kongressticket.
Wenn Sie an mehreren Tagen aktiv am Kongressprogramm beteiligt sind, erhalten Sie entsprechend für jeden Einsatztag ein kostenfreies Kongressticket.
Nein. Reise- und Übernachtungskosten werden grundsätzlich nicht von der Basi übernommen.
Sollte Ihre Organisation die entstehenden Kosten ausnahmsweise nicht tragen können, sprechen Sie uns gerne an. In begründeten Einzelfällen prüfen wir gemeinsam, ob eine Lösung möglich ist.
Ja. Bitte beachten Sie, dass die Annahme Ihres Beitrags sowie eine Rolle als Referent*in oder Vorsitz in einer Veranstaltung nicht automatisch als Anmeldung zum Kongress gelten.
Alle Mitwirkenden am A+A Kongress werden zentral eingeladen und müssen ihre Teilnahme über das Kongressportal bestätigen.
Nach erfolgreicher Bestätigung erhalten Sie einen Code für ein kostenfreies Kongressticket für den Tag, an dem Sie aktiv am Programm mitwirken. Nur mit einem gültigen Kongressticket erhalten Sie Zugang zum Kongressbereich und können am Kongress teilnehmen.
Der Call for Participation endet frühzeitig, damit ausreichend Zeit für die sorgfältige Auswahl und Planung des Kongressprogramms bleibt. So können die eingereichten Beiträge thematisch gebündelt, mit den Referierenden abgestimmt und zu einem ausgewogenen Gesamtprogramm zusammengestellt werden. Gleichzeitig ermöglicht die frühzeitige Programmplanung den Kongressbesuchenden eine bessere Orientierung und Vorbereitung.
Aktuelle Entwicklungen kommen dabei nicht zu kurz: Für besonders relevante politische Themen, neue Trends oder kurzfristige Entwicklungen halten wir bis kurz vor dem Kongress Programmslots frei. So können wichtige und aktuelle Inhalte auch noch in das Kongressprogramm aufgenommen werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
Nach erfolgreicher Registrierung werden Sie Schritt für Schritt durch den Einreichungsprozess geführt. Dabei geben Sie die erforderlichen Informationen ein bzw. wählen diese aus.
Dazu gehören insbesondere:
- Titel Ihres Beitrags
- Format der Einreichung
- Passender Themenbereich
- Abstract (Kurzbeschreibung)
- Ggf. Autoren samt Kontaktinformationen (z. B. wenn Einreicher nicht Autor ist oder es mehrere Autoren gibt)
Ein Beitrag ist ein einzelner Programmpunkt zu einem Fachthema. Beiträge können in unterschiedlichen Formaten eingereicht werden, beispielsweise als Vortrag, Podiumsdiskussion, Fishbowl, Pecha Kucha oder in einem anderen interaktiven Format.
Eine Session umfasst mehrere thematisch zusammenhängende Beiträge und bildet ein vollständiges Veranstaltungsformat. Mit der Einreichung einer Session schlagen Sie ein Gesamtkonzept inklusive Thema, Ablauf sowie der beteiligten Referierenden vor.
Der letzte Schliff
Für Ihre Einreichung können Sie aus einer Vielzahl von Formaten wählen:
- Barcamp
- Diskussionsrunde
- Fishbowl
- Interview
- Netzwerktreffen
- Open Space
- Pecha Kucha
- (Live)-Podcast
- Podiumsdiskussion
- Poster
- Symposium
- Trial & Error
- Vortrag/Wortbeitrag
- Vortragsveranstaltung
- Workshop
- World-Cafe
- Zukunftswerkstatt
Der A+A Kongress wird als Präsenzkongress durchgeführt. Online-Vorträge sind nicht vorgesehen.
Ein angenommener Beitrag kann nur in Ausnahmefällen online präsentiert werden. Bitte beachten Sie, dass hierfür die entsprechenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Genaue Informationen zur Durchführung und zu den verfügbaren Formaten erhalten Sie dann rechtzeitig vom Organisationsteam.
Eine gute Einreichung überzeugt durch Relevanz, Aktualität und einen klaren Bezug zu konkreten Herausforderungen im Bereich der sicheren und gesunden Arbeit. Besonders gefragt sind Beiträge, die nicht nur informieren, sondern auch neue Perspektiven eröffnen, Lösungsansätze aufzeigen und zum Weiterdenken anregen.
Wichtig ist ein durchdachtes Konzept, das fachlich fundiert ist und für die Teilnehmenden einen klaren Mehrwert bietet – etwa durch praxisnahe Beispiele, neue Erkenntnisse oder eine klare Haltung zu einem Thema.
Ebenso entscheidend ist das Format: Bevorzugt werden interaktive Formate, bei denen die Kongressbesuchenden aktiv eingebunden werden – etwa durch Diskussionen, Mitmach-Elemente oder gemeinsame Erarbeitung von Inhalten. So wird der Austausch gefördert und die vermittelten Inhalte bleiben nachhaltiger in Erinnerung.
Ja. Ihre Einreichung sollte einen Bezug zum Leitthema des A+A Kongresses herstellen:
„Prävention sichert Stabilität – Arbeitsschutz als Schlüssel zur Krisenresilienz von Unternehmen in bewegten Zeiten.“
Zeigen Sie in Ihrer Einreichung auf, wie Ihr Beitrag zum Leitthema passt oder einen relevanten Aspekt davon aufgreift. So erleichtern Sie die fachliche Einordnung Ihres Beitrags und unterstreichen dessen Relevanz für das Kongressprogramm.
- Titel: maximal 180 Zeichen. Formulieren Sie den Titel möglichst prägnant und aussagekräftig. Bitte beachten Sie, dass lange Titel in der Programmübersicht gegebenenfalls automatisch gekürzt werden.
- Beschreibung: maximal 1.500 Zeichen. Beschreiben Sie den Inhalt Ihrer Einreichung möglichst kurz, verständlich und auf den Punkt.
Der A+A Kongress bietet ein vielfältiges Programm – Ihr Titel sollte daher die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher wecken und gleichzeitig den Inhalt Ihres Beitrags klar vermitteln.
Formulieren Sie den Titel möglichst prägnant, verständlich und aussagekräftig. Ein konkreter Titel macht schneller deutlich, worum es geht, und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Interessierte Ihren Beitrag auswählen.
Beispielsweise ist „All you need is Love: Social-Media-Strategien gegen Hass im Netz“ aussagekräftiger als „Why All You Need is Love“.
Auch eine präzise Beschreibung des Themas ist hilfreich: „Wie Chirurgen in Virtual Reality schwierige Operationen üben“ vermittelt den Inhalt deutlich besser als „Virtual Reality als Trainingswerkzeug“.
Das Publikum des A+A Kongresses erwartet fachlich fundierte Beiträge zu aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen rund um sichere und gesunde Arbeit. Reine Werbe-, Produkt- oder Marketingpräsentationen können daher leider nicht berücksichtigt werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass kein Interesse an innovativen Produkten oder Dienstleistungen besteht. Wenn Sie Ihre Innovation dem Fachpublikum präsentieren möchten, wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen und Kollegen der Messe Düsseldorf. Dort erhalten Sie Informationen zu den Möglichkeiten einer Beteiligung an der begleitenden Fachmesse.
Zum Schluss
Wenn Sie in den FAQs keine passende Antwort gefunden haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns einfach an congress@basi.de.
Ihre Ansprechpartnerinnen für den TPSG auf der A+A Fachmesse:
Ihre Ansprechpartnerin für den Marktplatz des A+A Kongresses
Ein attraktiver Ort für Ihren Stand: Der Treffpunkt Sicherheit & Gesundheit (TPSG)
auf der Fachmesse A+A und auf dem Marktplatz des Internationalen A+A Kongresses
Beim „Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit“ (TPSG) im Rahmen der A+A Fachmesse und auch auf dem Marktplatz auf dem A+A Kongress präsentieren zahlreiche Organisationen, Netzwerke und internationale Institutionen wie die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (EU-OSHA), die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS bzw. ISSA) und die Internationale Arbeitsorganisation (IAO bzw. ILO) ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Diese Plattformen verbinden Fachmesse und Kongress und bietet Messe- und Kongressinteressierten die Möglichkeit, Fragen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit direkt an den Ständen der Ausstellenden zu klären. Vortragsprogramme auf Bühnen und Trendforen der Fachmesse bieten zusätzliche Highlights.

