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Call for Participation
zum 40. Internationalen A+A Kongress 2027:

Prävention sichert Stabilität – Arbeitsschutz als Schlüssel zur Krisenresilienz von Unternehmen in bewegten Zeiten

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Der 40. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2027 lebt von der Vielfalt der Perspektiven und den Erfahrungen seiner Teilnehmenden. Gleichzeitig verbindet alle Beiträge ein gemeinsames Ziel: Die Frage, wie Prävention dazu beitragen kann, Unternehmen, Organisationen und Beschäftigte widerstands- und handlungsfähig sowie zukunftssicher zu machen.

Um diesen Schwerpunkt im Kongressprogramm sichtbar zu machen, orientiert sich der Call for Participation an sechs Themenclustern. Sie greifen die zentralen Herausforderungen unserer Zeit auf – von der organisationalen und menschlichen Resilienz über digitale und technische Sicherheit bis hin zu den Veränderungen der Arbeitswelt, Kooperationen und den notwendigen rechtlichen sowie kulturellen Rahmenbedingungen.

Bitte wählen Sie für Ihre Einreichung den Themencluster aus, zu dem Ihr Beitrag den engsten Bezug hat. Ob Praxisbericht, Forschungsergebnis, Projektvorstellung, Workshop oder innovatives Dialogformat: Entscheidend ist, dass Ihr Vorschlag einen erkennbaren Beitrag zum Leitmotiv des Kongresses leistet und neue Impulse für eine resiliente Arbeitswelt setzt.

Themencluster - der Rahmen für Ihre Einreichung:

Die folgenden Themencluster bilden den inhaltlichen Kompass für das Kongressprogramm 2027.

Leitfrage: Wie bleiben Organisationen, Betriebe, Bildungseinrichtungen auch in Krisen arbeits-, entscheidungs- und leistungsfähig?

  • Sicherheits- und Gesundheitskultur
  • Resiliente Arbeitsorganisation und Prozessgestaltung
  • Risiko- und Krisenmanagement
  • Führung / in Krisen
  • Kommunikation und Krisenkommunikation
  • Ressourcensicherung (finanziell / personell)
  • Change- und Krisenmanagement
  • Erste Hilfe, Notfallversorgung und Evakuierung

Leitfrage: Wie schützen wir Leben, Gesundheit sowie Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit unter außergewöhnlichen Belastungslagen?

  • Psychische Belastung, Sicherheit und Gesundheit
  • Physische Gesundheit in der Arbeitswelt
  • Stress, Stressbewältigung, Resilienz
  • Erschöpfung, Traumatisierung
  • Umgang mit Unsicherheit, Angst, Veränderung
  • Arbeiten unter improvisierten Bedingungen
  • Schutz besonders belasteter Beschäftigtengruppen
  • Gewalt-, Terror-, Amok- und Bedrohungslagen

Leitfrage: Wie bleiben technische, digitale und infrastrukturelle Systeme sicher, verfügbar und wiederherstellbar?

  • Betriebliche Sicherheit
  • Biologische, chemische und physikalische Gefährdungen
  • Aufrechterhaltung sowie Sicherung kritischer Funktionen und Infrastrukturen
  • Notfall- und Störmanagement
  • IT- und Informationssicherheit
  • Cybersicherheit
  • Umgang mit Desinformation und hybriden Bedrohungen
  • Lieferketten und Lieferkettendiversifizierung

Leitfrage: Wie verändert sich Arbeit durch Krisen, Digitalisierung, Klimawandel und demografischen Wandel – und wie wird sie sicher und gesund gestaltet?

  • KI und Digitalisierung
  • Klimawandel, Hitze, Extremwetter und Nachhaltigkeit
  • Neue Arbeitsformen und hybride Arbeitsmodelle
  • Mitarbeiterqualifizierung und Kompetenzen
  • Demografischer Wandel
  • Fachkräftesicherung

Leitfrage: Wie gelingt Resilienz durch Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg?

  • Zusammenarbeit mit Behörden
  • Katastrophenschutz, Feuerwehr, Rettungsdienste
  • Gesundheitswesen und Rehabilitationsträger
  • Regionale Netzwerke und Krisenpartnerschaften
  • Abstimmung mit Sozialpartnern
  • Kooperation zwischen Betrieben, Bildungseinrichtungen und Unfallversicherung
  • Gemeinsame Übungen und Lagebilder
  • Schnittstellenmanagement in Krisen
  • Kommunikation mit externen Akteuren

Leitfrage: Welche rechtlichen, ethischen und kulturellen Voraussetzungen braucht resilientes Handeln?

  • Gesetze, Verordnungen, Regeln und Verträge
  • Ethische Normen und Priorisierung in Krisen
  • Verantwortungsverteilung zwischen Staat, Betrieben, Unfallversicherungen und sonstigen Beteiligten
  • Handlungs-, Führungs-, Eigen- und Organisationsverantwortung
  • Compliance und Governance
Auf einen Blick:
01. Sept. 2026

Beginn “ Call for Participation“

15. Okt. 2026

Deadline für die Einreichung von Beiträgen

März 2027

Zusage an Veranstaltungs­leitende & Referierende

April 2027

Kongress­ankündigung mit Übersicht der geplanten Veranstaltungen

Mai 2027

Start Ticketverkauf

19.-22.
Oktober 2027

A+A Kongress

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind ein unschätzbares Gut. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beschleunigen alle Entwicklungen in der Arbeitswelt auf bisher nicht gekannte Geschwindigkeit. Neue Herausforderungen im Wandel brauchen neue Lösungen, ohne bewährte Prinzipien zu vergessen.
Im Schulterschluss mit der Messe Düsseldorf gestalten wir unter dem Motto „Der Mensch zählt“ eine der größten Veranstaltungen weltweit auf dem Gebiet von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Unser Kongress wäre allerdings nichts ohne die kompetenten Beiträge unserer Referentinnen und Referenten aus allen Bereichen von Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Verwaltung. Zusammen mit tausenden versierten und diskussionsfreudigen Besucherinnen und Besucher geben sich ganz einzigartige Impulse und Synergien für alle.

Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder der Basi lade ich Sie nun herzlich ein, Ihre Ideen, Erfahrungen, Botschaften und Ihre Kraft für die Gestaltung gesunder Arbeitswelten aktiv und in zahlreichen Formaten in einen modernen A+A Kongress einzubringen.

Ich freue mich auf Sie in Düsseldorf!

Ihr Christian Felten

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Für Ihren Beitrag zum 39. Internationalen A+A Kongress stehen Ihnen eine große Auswahl an Formaten zur Verfügung:

  • Vortrag
  • Vortragsveranstaltung
  • Symposium
  • Keynote
  • Workshop
  • World-Café
  • Fishbowl
  • Podiumsdiskussion
  • Netzwerktreffen
  • Live-Podcast
  • Poster

Ihnen fällt noch mehr ein? Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Vortrag

Für einen Einzelvortrag steht die Zeit von 20 Min. zur Verfügung (15 Min. Präsentation und 5 Min. Diskussion). Berücksichtigen Sie dieses bei der Planung Ihres Vortrages. Vorsitzende einer Veranstaltung sind dazu angehalten, bei Zeitüberschreitung die laufende Präsentation zu beenden.

Vortragsveranstaltung

Für eine Vortragsveranstaltung ist die Dauer von 1,5 Stunden vorgesehen, in der bis zu 4 Fachvorträge á 20 Minuten untergebracht werden können. In den 20 Min. sind 15 Min. Vortrag und 5 Min. Diskussion vorgesehen. Die verbleibende Zeit steht für die Begrüßung und die Zusammenfassung mit Verabschiedung zur Verfügung.

Symposium

Das Symposium ist eine gesonderte Konferenz zu einem spezifischen Thema des Kongresses. Fachliche Vorträge sind ggf. gepaart mit Diskussionsrunden oder Zusatzprogrammen. Die Gestaltung obliegt dem Einreichenden.

Keynote

Zur Eröffnung einer Konferenz und zur Einführung in spezifische Fachgebiete wird im Plenum ein Vortrag dargeboten. Die wichtigsten Themen des Kongresses werden oft über Keynotes vorweggenommen.

Workshop

Der Workshop dient dazu, dass sich mehrere Gruppen bzw. Teams mit einem bestimmten Thema aktiv auseinandersetzen. Ziel ist es, Fragen zu diskutieren, Ideen zu sammeln, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln. Mittels praktischer Aktivitäten, Simulationen, Gruppendiskussionen und gemeinsamen Übungen werden die gewünschten Ergebnisse erreicht. Es kann zudem die Fähigkeit vermittelt werden, neue Methoden und Wege auszuprobieren.

World-Café

In einem World-Café werden in wechselnden Gruppen vordefinierte Themen und Fragen an einzelnen Tischen diskutiert. Ergebnisse werden festgehalten. Nach einer bestimmten Zeit wechseln die Gruppen an einen anderen Tisch, um dort das nächste Thema mit den dort festgehaltenen Erkenntnissen zu erörtern. Eine aufeinander aufbauende Diskussion in gemütlicher Atmosphäre ist gegeben.

Fishbowl

Alle Teilnehmenden sitzen in zwei ineinandergestellten Kreisen. Im inneren, kleineren Kreis wird die Diskussion geführt, Gäste im äußeren, großen Kreis hören aufmerksam zu. Sie können jederzeit nach innen gehen und sich durch einen Platzwechsel ebenfalls aktiv beteiligen. Diskutiert wird nur im Innenkreis. Eine interaktive Diskussion im großen Stuhlkreis.

Podiumsdiskussion

Lebendige Veranstaltung, in der unterschiedliche Positionen zu einem Thema dargestellt und deren Pros und Kontras diskutiert werden. Mit 1-5 Diskussionsteilnehmern auf einer Bühne werden konkrete Einzelaspekte eines breiten Themas beleuchtet, auch unter Einbeziehung des Publikums.

Zukunftswerkstatt

In der Zukunftswerkstatt soll die Phantasie angeregt werden, um mit neuen Ideen Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Dieses Format ist dort anzusetzen, wo Probleme mit den herkömmlichen Mitteln/Methoden nicht gelöst werden können. Das Hauptziel ist, Zugänge zu Lösungen zu finden, die die Teilnehmenden zuvor vergeblich suchten.

Netzwerktreffen

Starten Sie ein Netzwerktreffen, um sich mit Gleichgesinnten und denjenigen, die im gleichen Aufgabenfeld tätig sind, auszutauschen, fachlich weiterzuentwickeln und ggf. Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Darüber hinaus bietet sich für Sie die Chance, sich als Experte auf dem Gebiet zu präsentieren und wichtige Kontakte zu knüpfen. Oder nutzen Sie für das bestehende Netzwerk auf dem Kongress die Gelegenheit, das Netzwerk zu pflegen und weiter auszubauen.

Poster

Stellen Sie Ihre Forschungsergebnisse gerne auch als Poster auf dem Kongress vor. Dafür stehen Posterwände in einem extra dafür vorgesehenen Bereich zur Verfügung. Zusätzlich sind bestimmte Zeitfenster im Kongressprogramm vorgesehen, in der nur die Posteraus­stellung stattfindet. Darüber hinaus werden die Poster auch Online auf der Basi-Webseite ausgestellt.

Seien Sie dabei!
Möchten Sie als Mitglied oder Partner der Basi, als Vertreter einer nichtkommerziellen Institution oder mit einem präventiven Ansatz einen Informationsstand beim TPSG anmelden? Dann wenden Sie sich an das Team der Basi oder an die Messe Düsseldorf.

Ihre Ansprechpartnerinnen für den TPSG auf ser A+A Fachmesse:

Portrait von Susanne Knoff
Susanne Knoff
Portrait Kathrin Hansen, Frau mit glatten schwarzen Haaren und rotem Blazer
Kathrin Hansen

Ihre Ansprechpartnerin für den Marktplatz des A+A Kongresses

Portrait von Susanne Eisenberg, weiblich gelesene Person mit rotblonene Haaren
Susanne Eisenberg
Marketing Veranstaltungen
Ein attraktiver Ort für Ihren Stand: Der Treffpunkt Sicherheit & Gesundheit (TPSG)
auf der Fachmesse A+A und auf dem Marktplatz des Internationalen A+A Kongresses
Beim „Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit“ (TPSG) im Rahmen der A+A Fachmesse und auch auf dem Marktplatz auf dem A+A Kongress präsentieren zahlreiche Organisationen, Netzwerke und internationale Institutionen wie Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (EU-OSHA), die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS bzw. ISSA) und die Internationale Arbeitsorganisation (IAO bzw. ILO) ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Diese Plattformen verbinden Fachmesse und Kongress und bietet Messe- und Kongressinteressierten die Möglichkeit, Fragen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit direkt an den Ständen der Ausstellenden zu klären. Vortragsprogramme auf Bühnen und Trendforen der Fachmesse bieten zusätzliche Highlights.